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Freitag, 28. November 2014

Fiktionales Schreiben Übung 4




Pitching? Oh man, immer diese Fremdwörter! 

Aber so fremd ist mir das Wort doch nicht. Ich kenne der Pitcher, ich bin mit Baseball aufgewachsen. Der Werfer. Vielleicht sind wir wirklich Werfer, wir werfen die Bälle (unsere Geschichten) denen entgegen, die diese hinaus in der Welt bringen können.

Wenn ich ein Lektor in Fahrstuhl treffe, habe ich nur so lange Zeit ihm von meiner Geschichte zu überzeugen, bis die Tür sich wieder öffnet und der Lektor aussteigt.

Wie mache ich das? Um ehrlich zu bleiben, habe ich noch nie ein Lektor in einem Fahrstuhl getroffen, aber sollte ich irgendwann in diese Verlegenheit kommen, werde ich der Inhalt meiner Geschichte hoffentlich in zwanzig Worte zusammenfassen können. Ich hoffe es werden die richtigen zwanzig Worte sein, die ihm oder sie neugierig auf mehr macht.

Die Übung:

Eine sehr gute Übung, die Geschichte in einer Kurzen Form zu formulieren, stammt von der Pitching- und Kommunikationstrainerin Sibylle Kurz (www.Pitching.de). In der Vorbereitung auf ihre Pitching-Seminare haben die Teilnehmer die Aufgabe, ihre Geschichte in jeweils höchstens hundertfünfzig, dreihundert und vierhundertfünfzig Wörtern zu formulieren. Pitching? Ein Pitch ist die mündliche Verkaufspräsentation einer Geschichte in wenigen Minuten. In  dieser kurzen Zeit soll den Zuhörern die Geschichte so schmackhaft
gemacht werden, dass sie sie kaufen wollen. Das klappt natürlich nicht, wenn die Geschichte einfach nacherzählt wird. Deshalb braucht es eine bestimmte Methode der Stoffbetrachtung, -analyse und -darstellung, die in Pitching-Seminaren vermittelt wird.

Fiktionales Schreiben
Ron Kellermann


Originalität ist nicht gleich noch nie da gewesen. Wenn Sie eine Idee haben, aber herausfinden, dass schon jemand anders darüber geschrieben hat, bedeutet es nicht, dass Sie ihre Idee in der Mülltonne speichern müssen. Wenn ich über ein Skelett schreibe und meine Freundin mir erzählt sie schreibe auch über ein Skelett, muss ich nicht gleich glauben, dass wir das gleiche schreiben. Es musste mit Voodoo zugehen, dass das gleiche dabei raus kommt. Sie hat ihre Ideen und ich meine, es werden zwei vollkommen verschiedene Geschichten sein. Es wird kein Plagiat und auch kein geistiger Diebstahl.


Eine originelle – also eine unverbrauchte –Stoffidee garantiert noch lange nicht, dass Sie eine originelle Geschichte daraus entwickeln. Genauso wenig wie eine unoriginelle – also eine »gebrauchte«  - Idee quasi per Naturgesetz immer eine unoriginelle Geschichte ergeben muss. Es kommt darauf an, was Sie aus Ihren Ideen
machen.

Fiktionales Schreiben
Ron Kellermann



Ideen die sich verkaufen:


Um Ideen zu finden, die sich verkaufen lassen, achten Sie auf die Veränderungen in der Gesellschaft, auf neue Werte, auf Familienstrukturen, kommende Bedrohungen. Wenn Sie in diesen Bereichen eine Idee aufspüren, sie dann noch mit einem der zeitlosen Themen wie Freundschaft, Loyalität, Liebe, Habgier, Macht etc. Kombinieren  und eine gute Geschichte daraus entwickeln, dann stehen die Chancen für einen Verkauf recht gut.


Fiktionales Schreiben
Ron Kellermann


Ich hoffe sehr, dass ihre Ideen sich gut verkaufen. Die Daumen ganz fest für Sie gedruckt, verabschiede ich mich für heute. Dieses Wochenende beginnt der erste Advent, daher wünsche ich alle die sich freundlicherweise diese Seite anschauen einen schönen ersten Advent.








 

Rebelmouse

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